| Bohrbrunnen |
Für den Einsatz der unterirdischen Wasseraufbereitung sind besonders Filterbohrbrunnen im Lockergestein (Sand/Kies) geeignet. Dabei nimmt die Tiefe des Bohrbrunnens keinen Einfluss auf das Verfahren. |
| Lebensdauer der Bohrbrunnen |
| Lebensdauer der Bohrbrunnen
Die im Boden verbleibenden und festgesetzten Metallverbindungen beeinträchtigen nicht die Lebensdauer des Bohrbrunnens, sondern beeinflussen sie sogar eher positiv:
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| Einfluss auf das Versorgungssystem |
| Durch die Aufberieung im Untergrund bleibt das gesamte System, angefangen bei Bohrbrunnen, Pumpe und Druckbehälter bis hin zu den Verteilerleitungen, frei von Eisen- und Manganablagerungen bzw. diesbezüglichen Verockerungen. Die Aggressivität
von eisenhaltigem Wasser gegenüber verzinkten Rohrleitungen und Druckbehältern
wird durch die Anhebung des Sauerstoffgehaltes stark gemindert. Bei sauern Wässern
tritt durch den Austrag überschüssiger Kohlensäure eine weitere
Minderung von Aggressivität gegenüber metallischen Werkstoffen ein.
Somit wird einerseits die gewünschte Bildung einer dünnen Kalkschutzschicht
im System begünstigt, andererseits die vielfach im System vorhandenen alten
Eisen- und Manganablagerungen abgelöst. |