Grundlagen
| rückspülbare Filtration | natürliche Filtration (Fermanox)

 Problemlösung mit natürlicher Filtration mit dem System von Fermanox

In herkömmlichen Aufbereitungsanlagen geschieht die Wasseraufbereitung nach der Förderung und anschließender Anreicherung mit Sauerstoff in rückspülbaren Filtern.
Bei dem von uns eingesetzten FERMANOX - Wasseraufbereitungssystem jedoch wird der eigentliche Aufbereitungsprozess in die grundwasserführenden Bodenschichten verlegt. Hier wirkt der Untergrund als großer natürlicher Filter.

Dieses System reichert eine Teilwassermenge mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft an und führt sie über den Bohrbrunnen in die grundwasserführenden Bodenschichten zurück. Eisen und Mangan oxidieren dann zu Feststoffpartikeln und werden im Boden festgelegt. Der Ammoniumgehalt wird deutlich vermindert. Eine mehrfache Wassermenge kann dann aufbereitet gefördert und genutzt werden.

Der eigentliche Aufbereitungsprozess erfolgt somit als vollkommen natürlicher Vorgang in der gewachsenen Bodenformation.

 Merkmale des Verfahrens

Selbst schwierige und sehr hoch mit Eisen und Mangan belastet Grundwässer können ohne Zusatzmaßnahmen und ohne Chemikalien aufbereitet werden!

Unser eingesetztes Verfahren sichert:

  • eine hohe Effizienz
  • einen so gut wie wartungsfreien Betrieb ohne Folgekosten
  • positive Nebeneffekte

- eine>hohe Effizienz, weil bei der FERMANOX - Wasseraufbereitung die rückzuführende Teilwassermenge - insbesondere durch den speziellen Injektor mit Entspannung gegen Normaldruck - hoch mit Sauerstoff angereichert wird (Sättigung von bis zu 98%). Andererseits werden dabei für den Aufbereitungsprozess unerwünschte Gase wie überschüssiger Stickstoff und überschüssige Kohlensäure minimiert. Letzteres bewirkt eine für die Aufbereitung besonders vorteilhafte pH-Wert-Anhebung. Die so optimal vorbereitete Wassermenge gelangt bei der Rückführung in den Untergrund in einem gegenüber herkömmlichen Filtern um ein Vielfaches größeren Reaktionsraum. Das Gegenstromprinzip mit der Grundwasserförderung zum Brunnen hin und der Rückführung in entgegengesetzter Richtung bewirkt, dass das gesamte vom Sauerstoff erreichte Volumen im Untergrund für den Aufbereitungsprozess wirksam ist. In dieser Zone hat das Wasser eine lange Verweilzeit bei niedriger Fließgeschwindigkeit.

- einen so gut wie>wartungsfreien Betrieb ohne Folgekosten, da weder Filterrückspülungen oder Austausch von Filtermaterialien noch der Einsatz von Chemikalien erforderlich ist. Im Normalfall sind lediglich in gewissen Zeitabständen der Schmutzfänger im Zulauf zu reinigen und die Einsätze der Luftfilter zu kontrollieren. Anlagen mit großer Leistung sind gänzlich wartungsfrei.

- >positive Nebeneffekte, denn die Abscheidung des Eisens und Mangans in entsprechend großem Abstand vom Bohrbrunnen sorgt für eine ausreichend große Zone mit aufbereitetem Wasser um den Bohrbrunnen gerum, so dass keine Verockerung der Bohrbrunnen auftreten kann. Da nur aufbereitetes Wasser gefördert wird, bleiben Pumpen und Rohrleitungen frei von entsprechenden Ablagerungen.

weitere technische Informationen

 Anlagen für kleinere Leistungen - Typ B


(Mit einem Bohrbrunnen bis max. 10 m³/Tag)

Ein druckloser Zwischen-/Entlüftungsbehälter wird nachts von der Wasserversorgungsanlage gefüllt. Während des Füllvorganges wird das Wasser im Injektor mit einer Sättigung von bis zu 98% mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft angereichert.

Danach fließt das Wasser über den Bohrbrunnen in die wasserführenden Bodenschichten zurück. Der mitgeführte Sauerstoff verteilt sich und setzt den natürlichen Selbstreinigungsprozess in Gang. Die Wasserversorgung wird bei diesem Vorgang nicht unterbrochen.

Die Größe der Anlage wird individuell anhand einer Wasseranalyse bestimmt.


Schema Typ B (Ausführungsbeispiel)


 Anlagen für größere Leistungen - Typ W


(Mit 2 Bohrbrunnen ca. 5 bis max. 2000 m³/Tag)

Für größere Leistungen ist die FERMANOX-Wasseraufbereitung Typ W konzipiert, die entsprechend dem jeweiligen Bedarfsfall in verschiedenen Ausführungen zum Einsatz kommt. Dabei sind 2 Bohrbrunnen mit ausreichendem Abstand erforderlich.

Die u.a. Anlage arbeitet zeitgesteuert. Dabei erfolgt zunächst die Wasserförderung über 28 Stunden aus dem Bohrbrunnen 1. In dieser Zeit wird eine Teilwassermenge im Injektor mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft angereichert und in den drucklosen Entlüftungsbehälter geleitet. Danach fließt dieses Wasser über den Bohrbrunnen 2 in die grundwasserführenden Bodenschichten. Nach 28 Stunden wird umgeschaltet und aus Brunnen 2 gefördert, während sauerstoffreiches Wasser über Brunnen 2 eingeleitet wird.

Mit dieser Anlage kann ein Vielfaches der zurückgeführten Wassermenge aufbereitet entnommen und genutzt werden.


Schema Typ W (Ausführungsbeispiel)


 Verbrauchsabhängig geregelte Anlagen - Typ WV


Ob und in welcher Art das Rohwasser für die Filteranlagen vorbereitet werden muss, ist von der Rohwasseranalyse abhängig. Eine Vorbehandlung kann über Flockung, pH-Wert- Anhebung oder Entsäuerung behoben werden.

Bei Einsatzfällen mit stark schwandkendem bzw. sehr großem Wasserbedarf (Campingplätze, Gartenbaubetriebe, Wasserwerke, Industriebetriebe, etc.) bieten wir die Anlagen mit einer verbrauchsabhängigen Regelung an (Typ WV), um die Leistung der Aufbereitung optimal dem Verbrauch anzupassen.

Pumpe für die Wasserrückführung
Bei diesen Anlagen werden die Gesamtwassermenge (Zähler 1) und die über die Bohrbrunnen zurückgeleitete Wassermenge (Zähler 2) mit Kontaktzählern gemessen. Nachdem die am Zähler 2 vorprogrammierte Wassermenge mit Sauerstoff angereichert über einen der Bohrbrunnen eingetragen wurde, schaltet die Anlage ab, bis über Zähler 1 die entsprechende Wasserentnahme erfolgt ist. Erst dann wird die Wasserförderung umgeschaltet und über den anderen Bohrbrunnen sauerstoffreiches Wasser eingetragen usw. In besonderen Fällen mit teilweise extrem geringem Wasserverbrauch über ländere Zeiten wird noch ein Ablaufventil installiert. Damit wird das System bei niedrigster Leistung immer noch optimal in Betrieb gehalten.

Schema Typ WV (Ausführungsbeispiel)

Die sehr einfache Programmierung
der Anlage erfolgt über nur 4 Tasten.
Die aktuellen Wassermangen beider Zähler werden im Display der Regelung angezeigt. Eine Handumschaltung der Pumpen für einen eventuellen Notbetrieb ist möglich. Bei Abweichungen von den Solldaten erfolgt im Display die Anzeige der Ursache mit Alarmgabe.

Quelle: fermanox.de